Haarpflege

Haarpflege

Das Paxman Haar- und Kopfhautpflege Sortiment wurde entwickelt, um sich an die speziellen Bedürfnisse des Haares und der Kopfhaut derjenigen anzupassen, die die Kopfhautkühlung während der Chemotherapie nutzen.

Die besonders sanften Produkte sind für jeden Hauttyp geeignet, z.B. bei sensibler Haut oder bei Allergien.

Die in unseren Produkten verwendeten Rohstoffe wurden dermatologisch getestet und entsprechen dem neusten Entwicklungsstand der Haarpflege und Kopfhautbehandlung.

Die häufigsten Fragen zur Haarpflege:
[accordion autoclose=“true“ openfirst=“false“ openall=“false“ clicktoclose=“true“][accordion-item title=“Verliere ich meine Haare?“]
Das ist vielleicht eine der ersten Fragen, die aufkommt, nachdem Sie von der Chemotherapie erfahren haben. Paxman ist ein Familienunternehmen, das aufgrund der Krebserkrankung und dem damit zusammenhängenden Haarausfall der Frau des Geschäftsführers gegründet wurde. Aus diesem Grund weiß Paxman genau, wie niederschmetternd die Diagnose und Erfahrung ist. Wir wissen, dass es absolut normal ist, sich Sorgen über den bevorstehenden Haarausfall zu machen und dass viele Patienten den Haarausfall zu den häufigsten und gefürchtetsten Nebenwirkungen zählen. Die psychischen Auswirkungen der von der Chemotherapie induzierten Alopezie sind groß und können sich auf das eigene Körpergefühl auswirken, was wiederum schwerwiegende Folgen für das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein hat.

Warum fallen durch die Chemotherapie die Haare aus?

Durch die Chemotherapie werden alle sich schnell teilenden Zellen im Körper angegriffen. Da die Haare die sich am zweitschnellsten teilenden Zellen im Körper sind, verursachen viele Chemotherapeutika Haarausfall. Die Haarfollikel werden in der Wachstumsphase angegriffen, so dass der Haarausfall in der Regel ungefähr 2 Wochen nach Beginn der Chemotherapie auftritt.

Fallen die Haare immer aus?

Einige Chemotherapien können den Haarausfall verursachen und andere wiederum nicht – am besten lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt, den Krankenschwestern und Spezialisten beraten, die sich mit den Medikamenten auskennen.

Warum Kopfhautkühlung?

Der Schaden, den eine Chemotherapie verursacht, kann durch die Kopfhautkühlung verringert werden. Durch die Kopfhautkühlung wird die Temperatur der Kopfhaut unmittelbar vor, während und nach der Verabreichung der Chemotherapeutika um einige Grad gesenkt. Dadurch wird die Durchblutung zu den Haarfollikeln reduziert und der Schaden verhindert oder verringert, wodurch der Haarausfall vermieden werden kann. Der Paxman Orbis Kopfhautkühler ist aufgrund seiner exzellenten Wärmeentnahme-Technologie das wärmste, bequemste und erträglichste Kopfhautkühlsystem.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Dauer der Kopfhautkühlbehandlung hängt von der Art der Chemotherapie ab. Die Kühlkappe wird aber durchschnittlich für 2-3 Stunden getragen.

Wird die Kopfhautkühlung bei mir funktionieren?

Tausende Patienten auf der ganzen Welt konnten Ihre Haare mit dem Paxman Kopfhautkühlsystem trotz der Chemotherapie behalten. Eine erfolgreiche Kopfhautkühlung hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel von der Krebsart und dem Stadium, vom Alter, dem Haartyp, dem Zustand der Haare sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.

Der Haarausfall variiert von Person zu Person und es gibt leider keine Garantie, dass er wirklich verhindert werden kann. Verschiedene Forschungsarbeiten haben jedoch gezeigt, dass die Kopfhautkühlung bei einer Reihe von Zytostatika, wie Epirubicin, Doxorubicin, Taxol und Taxotere, sehr wirksam ist. Obwohl die Wirksamkeit nachgewiesen wurde, kann es trotzdem zu geringem Haarausfall und einer Ausdünnung des Haares kommen. Der Zyklus des Haares und das normale Ausfallen einzelner Haare bleiben erhalten.
Falls geringer Haarausfall bei Ihnen auftritt, sollten Sie die Kopfhautkühlung fortsetzen – viele Patienten berichten davon, dass Ihnen während der Chemotherapie neue Haare nachwachsen. Diese neuen Haare werden durch die Kopfhautkühlbehandlung ebenfalls vor Angriffen durch die Chemotherapie geschützt.
[/accordion-item][accordion-item title=“Die Kopfhautkühlung in der Praxis“]
Die Verträglichkeit des während der Kopfhautkühlbehandlung auftretenden Kältegefühls variiert von Patient zu Patient. Das häufig gefühlte starke Unbehagen oder gar Schmerzen, die innerhalb der ersten 10-15 Minuten auftreten können, sind nur von kurzer Dauer und verschwinden, sobald man sich an die Kälte gewöhnt hat. Ziehen Sie mehrere Schichten warmer Kleidung an, damit Sie die Behandlung durchhalten – auch bei warmem Wetter. Heiße Getränke und Decken verringern die Kälte.

Sollten Sie nach 20 Minuten merken, dass Sie die Kälte nur schwer ertragen, bitten Sie Ihr medizinisches Betreuungsteam um Schmerzmittel, die Ihr Toleranzniveau unterstützen.

Die Haare auf die Kopfhautkühlung vorbereiten

Feuchten Sie die Haare, die unter der Kühlkappe sein werden, leicht mit lauwarmem Wasser an, bevor Sie die Kappe aufsetzen – hierfür eignet sich zum Beispiel eine Sprühflasche. So wird die bestmögliche Leitfähigkeit zwischen Kühlkappe und Kopfhaut hergestellt und die Isoliereigenschaft des Haares reduziert.

Die Haare müssen nicht komplett nass sein und Haare außerhalb der Kappe müssen nicht angefeuchtet werden.

Tragen Sie dann eine kleine Menge parfümfreie Haarspülung (etwa walnussgroß) auf das angefeuchtete Haar auf. Durch die Haarspülung kann die Kappe nach der Behandlung leichter abgenommen werden.

Kämmen Sie dann das Haar mit einem groben Kamm oder den Fingern zurück, so dass der vordere Haaransatz sichtbar ist. Dies ist vor allem bei einem Pony wichtig.

Das Haar ist nach der Kopfhautkühlbehandlung noch feucht, daher sollten Sie eine Mütze oder eine andere Kopfbedeckung für den Heimweg mitbringen.

Hilfreiche Tipps für das Aufsetzen der Kühlkappe:

  • Die Vorderseite der Kappe wird etwa 2mm unter dem Haaransatz Ihrer Stirn positioniert.Die Kappe muss um den ganzen Haaransatz des Hinterkopfes passen und fest anliegen, sonst könnten die Haare am Hinterkopf oder an den Seiten ausfallen.
  • Wenn die Kappe zu groß für den Patienten ist, können Sie hinten mit der Hand unter die Kappe fahren.
  • Die innere Wölbung der Kappe muss die Scheitelregion berühren.
  • Sollte sich die Kappe bewegen, wenn Sie auf den Kopf drücken, sitzt die Kappe nicht richtig.
  • Sollten Sie zwischen zwei unterschiedlichen Kappengrößen liegen, z.B. ist die kleine Kappe zu klein und die mittlere Kappe zu groß, verwenden Sie die mittlere Kappe zusammen mit dem kleineren Kappenaufsatz. Dadurch liegt die Kühlkappe enger an. Diese Methode ist bei allen Kappengrößen anwendbar.
  • Verfahren Sie genauso, wenn eine Kappe nicht bis zum Haaransatz reicht – verwenden Sie die größere Kappe mit einem kleineren Kappenaufsatz, um dadurch den Kopf des Patienten vollständig zu bedecken.
  • Decken Sie die Stirn und die Ohren vor dem Aufsetzen der Kappe mit einem elastischen Stoffhaarband ab, um die Kappe von der Haut zu trennen und dadurch Unwohlsein zu vermeiden. Alternativ können Sie auch einen Mullverband verwenden.

Wir heißen Feedback willkommen und würden uns freuen etwas über Ihre Erfahrung mit der Kopfhautkühlung zu erfahren: info@paxman.de
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Wie Sie Ihre Haare bei einer Chemotherapie mit Kopfhautkühlung pflegen

Paxman ist erfreut mit dem führenden Facharzt für Trichologie, Iain Sallis, zusammenzuarbeiten. Dieser leistete fachmännische Unterstützung und beriet uns, wie man am besten während der Kopfhautkühlung für das Haar sorgen kann.

Was kann ich für mein Haar während einer Chemotherapie tun?

Es ist ratsam Ihr Haar während der Chemotherapie nicht zu sehr zu strapazieren. Vermeiden Sie Colorationen und andere chemische Verfahren. Denn auch wenn Sie Ihr Haar behalten haben oder es nicht durch die Chemotherapie beeinflusst wurde, befindet es sich dennoch in einem anfälligeren Zustand als normalerweise. Auch Ihre Haut könnte besonders sensibel auf Chemikalien reagieren, die Sie oder Ihr Friseur im Normalfall benutzen würden.

Sie müssen Ihr Haar nicht kurz schneiden, dennoch kann es hilfreich sein, sie kürzen zu lassen.

Hilfreiche Hinweise für die Haarpflege während der Chemotherapie

Seien Sie stets sanft zu Ihrem Haar!
Haben Sie keine Angst davor Ihr Haar zu kämmen; Sie werden es nicht „herausziehen“. Sollten Haare ausfallen, seien Sie nicht beunruhigt, dies ist ganz normal. Es wird empfohlen eine qualitativ hochwertige Bürste zu benutzen – andere Bürsten könnten am Haar ziehen und es verhaken.

Vermeiden Sie es Ihre Haare stramm mit Haarbändern oder starken Bommeln zurückzubinden; benutzen Sie weiche Haargummis, um Ihre Haare locker zum Zopf zu binden.

Vermeiden Sie Dauerwellen und Colorationen während Ihrer Behandlung.

Vermeiden Sie starke Hitze am Haar. Fönen ist in Ordnung, aber Sie sollten auf niedrige Hitzestufen achten. Benutzen Sie kein Glätteeisen!

Die Haare während der Chemotherapie waschen

Prinzipiell sollten Sie mit Ihrem Haar nicht zu grob umgehen, benutzen Sie lauwarmes Wasser und mildes Shampoo, da die Kopfhaut sensibel auf Parfüms und Konservierungsstoffe vieler kosmetischer Shampoos reagieren kann. In den meisten Fällen können Sie Ihr Haar etwa 2x pro Woche shampoonieren, ohne das Haar oder die Kopfhaut zu verletzen.

Einige Tipps fürs Haare waschen

Benutzen Sie mildes Shampoo und Spülung für Ihre Haare; es gibt spezielle Shampoos für Patienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen.

Es wird empfohlen, die Haare mindestens 24 Stunden vor der Behandlung zu waschen. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie nach der Behandlung mit dem Paxman Kühlsystem voraussichtlich Ihre Haare waschen werden.
Dies kann dabei helfen, dass Sie sich besser fühlen, besonders wenn das Haar vor Beginn der Kopfhautkühlung befeuchtet und Konditioner aufgetragen wurde. Sie müssen die Spülung nicht in Ihrem Haar behalten, außer Sie fühlen sich nicht in der Lage die Haare zu waschen.
[/accordion-item][accordion-item title=“Patientenerfahrung“]
Im Juli 2012 kam die Diagnose und ich zögerte sehr, mich einer Chemotherapie zu unterziehen; insbesondere weil ich lange Haare hatte und befürchtete diese zu verlieren. Der Onkologe war dafür, dass ich vier Behandlungen einer unterstützenden Chemotherapie bekommen sollte. Als ich ihm meine Angst vorm Haarausfall erzählte, sagte er mir, dass sie mit den Paxman Systemen arbeiteten. Das Wissen, dass ich meine Haare womöglich nicht verlieren müsse, spielte eine sehr große Rolle, so dass ich die Behandlung überhaupt akzeptierte. Nur etwa die ersten 10 Minuten waren etwas unangenehm, aber ich bekam keine Kopfschmerzen oder andere Nebeneffekte durch das Kühlen.
Bevor es losging, ließ ich mir meine Haare kürzer schneiden und ich war beim Waschen oder Bürsten jedes Mal sehr vorsichtig. Natürlich verlor ich einzelne Haare, aber interessanterweise habe ich das Gefühl, dass das meiste davon stressbedingt war. Ich hatte das Gefühl, dass die Ergebnisse des Paxman Systems sehr beeindruckend waren. Ich verlor andere Körperbehaarung und ich bin überzeugt davon, dass ich ohne dieses System keine Chance gehabt hätte, mein Äußeres fast unverändert zu behalten. Nochmals vielen Dank für dieses System, es hat mein Leben in einer sehr schweren Zeit extrem beeinflusst.

– Fiona Cole, Singapore

Für mich ist Haarausfall das einzige Zeichen dafür, dass man an Brustkrebs leidet. Als ich meinen Knoten in der Brust durch eine brusterhaltende Operation entfernt hatte, war meine Chemo rein vorsorglich und ich litt nicht länger an Krebs.

Zu Beginn meines Behandlungsplans wollte ich die Chemotherapie nicht – keiner will sie – aber wenn ich sie schon bekommen sollte, so sollte sie doch nach meinen Bedingungen ablaufen – man hat eine geringe Wahl was die Operation, die Chemotherapie, die Bestrahlung, etc. angeht, aber man kann versuchen die sichtbaren Zeichen zu kontrollieren. Ich wollte mein Haar nicht verlieren und der Welt nicht zeigen, dass ich Krebs hatte. Einen Freund oder ein Familienmitglied ohne Haare zu sehen wäre für mich schockierend gewesen. Ich wollte nicht, dass sie (und auch ich selbst) mich so sehen würden.

Einige der Haare werden ausfallen. Dafür muss man bereit sein. Mein wichtigster Ratschlag ist, dass man an die Behandlung glauben muss. Wenn man denkt, dass es nicht funktioniert, sind die Chancen gegeben, dass es wirklich nicht funktioniert. Aber ich glaubte fest an das Kühlsystem – mit Leidenschaft wollte ich, dass es funktionierte, und so war es dann auch. Einige Leute können die Kälte wie auch die Chemo-Infusion nicht ertragen, aber es ist es wert es ernsthaft in Betracht zu ziehen, bevor die Behandlung anfängt.

Das Kühlsystem war so erfolgreich; mein Friseur sagte, dass meine Haare niemals in solch einem guten Zustand gewesen wären. Ich bin ewig dankbar für das Paxman Kühlsystem, welches meinen Weg des Krebses wenigstens ein bisschen erträglicher gemacht hat. Ich bin sehr stark dafür, dass alle Krebspatienten Informationen darüber bekommen sollten, dass sie eine Wahl haben was den Haarausfall angeht. Meine Erfahrung soll anderen zugute kommen.

– Michelle Wardley, Großbritannien
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